Projektinformationen

Bilddatenbank: Antike Bronzen in Berlin

http://ww2.smb.museum/antikebronzenberlin/index.htm

"Die Bronzen der Berliner Antikensammlung sind 1871 kurz vor dem Übergang der Forschung zum neuen Dokumentationsmedium der Photographie in einem meisterhaften Bestandskatalog von Carl Friederichs publiziert worden. Sein Katalog ist so grundlegend, daß er bis heute als Ersatz für die älteren Inventare zur numerischen Bezeichnung dient, wobei die in ihm enthaltenen Bronzen (einschließlich einiger Objekte aus Blei, Eisen, etc.) mit einem „Fr.“ (= Friederichs) vor der jeweiligen Nummer zitiert werden.

Die in einer früheren Version erstmals 2007 online verfügbare ‚Bilddatenbank Friederichs’ setzte sich zum Ziel, die bisher vermißten Abbildungen zu Friederichs’ Katalog - soweit rekonstruierbar - bereitzustellen und die von ihm aufgenommenen Bestände vornehmlich etruskisch-italischer und römischer Bronzen dadurch umfassend zu erschließen.

Im Anschluß daran galt ein zweites DFG-Projekt der Erschließung der in der Zeit von 1871 bis 1945 erworbenen Bronzen, unter denen sich nun vermehrt griechische Bronzen befinden, die unter anderem aus Dodona, Lusoi etc. und aus den Grabungen der Berliner Museen in Olympia, Samos, Priene, Milet und Didyma stammen. Neben den in Berlin vorhandenen Beständen galt dieselbe Aufmerksamkeit den seit Ende des Zweiten Weltkriegs fehlenden Objekten. Nachdem es dem Bearbeiter dank des Entgegenkommens von russischer Seite möglich war, in den Jahren 2009 und 2010 auch die derzeit im Staatlichen Museum der Bildenden Künste A. S. Puschkin in Moskau aufbewahrten Bestände zu sichten, bietet die hier vorgestellte Datenbank erstmals einen weitreichenden visuellen Eindruck von einem der wichtigsten Teilbereiche der Berliner Antikensammlung."

Anmerkung:
1. Förderphase 2004-2007
2. Förderphase 2008-2011

 

[Quelle: http://ww2.smb.museum/antikebronzenberlin/information.htm]

Startdatum: 2004 Enddatum: 2011

Projektort: Berlin

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