Projektinformationen

Projekt zur Digitalisierung der arabischen, persischen und türkischen Handschriften der Universitätsbibliothek Leipzig

https://www.islamic-manuscripts.net/search_form_islamhs_simple.xed;jsessionid=A34CA8A2A7...

"Von Oktober 2012 bis Januar 2015 werden in dieser Datenbank die restlichen an der Universitätsbibliothek Leipzig aufbewahrten arabischen, persischen und osmanisch-türkischen Handschriften in Form von Kurzkatalogisaten erschlossen und digital präsentiert. Das Projekt wird ebenfalls von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Die Handschriften setzen sich aus folgenden Sammlungen zusammen:

  • 376 Handschriften der ehemaligen Ratsbibliothek, seit 1831 in Stadtbibliothek umbenannt. Sie tragen die Signatur B. or. und gelangten 1962 als Depositum an die Universitätsbibliothek. Heinrich Leberecht Fleischer (1801-1888) fertigte eine ausführliche Beschreibung zu diesen Handschriften in einem lateinischen Katalog an, der 1838 erschien („Codices Orientalium Linguarum“). Der Katalog findet sich als PDF-Dokument nebst einer verkürzten englischen Übersetzung auf der Website unter dem Link „Historische Kataloge“.
  • 302 Handschriften, die zum Altbestand der Universitätsbibliothek gehören und von Karl Vollers (1857-1909) in seinem 1906 erschienenen Katalog aufgenommen wurden („Katalog der islamischen, christlich-orientalischen, jüdischen und samaritanischen Handschriften der Universitätsbibliothek zu Leipzig“). Sie tragen die Signatur Vollers. Der Katalog ist als PDF-Dokument auf der Website unter dem Link „Historische Kataloge“ einsehbar.
  • Die 488 Handschriften der Damaszener Familienbibliothek Refaiya, die 1853 Eigentum der Universitätsbibliothek wurde, ist bereits in einer gesonderten Datenbank erschlossen, erforscht und präsentiert worden (http://www.refaiya.uni-leipzig.de).
  • 17 Handschriften aus dem Altbestand der Universitätsbibliothek, die Karl Vollers nicht erfasst hat. Sie tragen die Signatur Vollers.
  • 301 Handschriften, die zwischen 1925 und 1931 von dem in Istanbul lebenden Orientalisten Oskar Rescher (1883-1972) erworben wurden. Sie tragen die Signaturen Cod. Arab., Cod. Pers. und Cod. Turc..
  • 51 Handschriften aus den Sammlungen des Leipziger Sinologen und Sprachwissenschaftlers Hans Georg Conon von der Gabelentz (1840-1893), die 1965 durch Kauf an die Universitätsbibliothek kamen. Sie tragen die Signatur Ms. Gabelentz.
  • 4 Handschriften mit Ms.-Signaturen, die unter die abendländischen Handschriften gestellt wurden.
  • 17 Handschriften aus dem Nachlass des Iranisten und Orientalisten Wilhelm Eilers (1906-1989), die 2003 Eingang in die Universitätsbibliothek fanden. Sie tragen die Signatur Ms. or.
  • 1 pers. Handschrift aus dem Besitz der Leipziger Familie Apel, die die Universitätsbibliothek 2006 erwarb. Sie trägt die Signatur Ms. Apel.
  • eine Sammlung von ca. 54 Einblättern, die sich vorwiegend aus osmanisch-türkischen Fermanen zusammensetzt. Sie tragen die Signatur Ms. or..

Das Kurzkatalogisat verzichtet auf eine inhaltliche Beschreibung der Texte, auf Angaben zu weiteren Exemplaren in anderen Bibliotheken, Drucken und Übersetzungen. Die Beschreibung der Einbände ist knapp gehalten. Auf das Vorhandensein von Wasserzeichen, Illumination und Miniaturen wird nur verwiesen."

 

[Quelle: https://www.islamic-manuscripts.net/content/index.xml]

Startdatum: 01.10.2012 Enddatum: 31.01.2015

Projektort: Leipzig

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