Kulturerbe
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Restaurierung und Digitalisierung der Jenaer Liederhandschrift
Der 1549 aus Wittenberg nach Jena gelangte, daher als Jenaer Liederhandschrift bekannte Codex ThULB Jena, Ms. El. f. 101 (Forschungssiegel J) ist neben der Großen Heidelberger (Manessischen) Liederhandschrift die bedeutendste, größte und prachtvollste Handschrift mit deutscher Lyriküberlieferung des Mittelalters. Ohne sie wären uns zahlreiche Autoren, Texte und Melodien des Hochmittelalters unbekannt geblieben.

Seit dem Frühjahr 2007 hatten sich die Restauratoren der ThULB der aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammenden Sammlung mittelhochdeutscher Sangsprüche von 30 damaligen Meistern angenommen. Dafür nahmen sie das Buch komplett auseinander, säuberten und glätteten nicht nur die Pergamentblätter aus dem 14. Jahrhundert, sondern restaurierten auch den Renaissance-Einband - zwei hölzerne, in Schweinsleder eingebundene Deckel mit zwei Schließen und einer Kette. Die restaurierte "Jenaer Liederhandschrift", wird in Kürze als Spezialpräsentation der ThULB in digitalisierter Form im Internet zur Verfügung stehen.

Startdatum: 2007      Enddatum: 2007

Projektort: Jena