Projektinformationen

Elektronische Neuedition des Opus postumum von Immanuel Kant in Verbindung mit der Digitalisierung der Handschrift und deren Bereitstellung im WWW auf der Grundlage einer XML-basierten Datenbank

http://kant.bbaw.de/

"Die Digitalisierung des „Opus postumum“ von Immanuel Kant (Ms. germ. fol. 1702) wurde aufgrund einer Finanzierung durch »DFG-Mittel im Rahmen des Förderschwerpunktes „Retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen“ ermöglicht.

Das sich erst seit 1999 im öffentlichen Besitz der »Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz befindende Manuskript besteht aus dreizehn Convoluten von losen Bögen und Blättern, zumeist Folio, aber auch kleineren Formats, insgesamt 580 Seiten, von denen 525 von Kant selbst beschrieben sind. Abgesehen von dem Wert und der Bedeutung dieses einzigartigen Dokuments befindet es sich teilweise in einem derart fragilen Zustand, dass die Leitung der Handschriften-Abteilung aus konservatorischen Gründen eine Digitalisierung außerhalb der eigenen Räumlichkeiten nicht verantworten konnte und dies in einem Gutachten begründet hat.

Eine Digitalisierung durch einen externen Dienstleister vor Ort wurde hauptsächlich deshalb verworfen, weil die Handschriften-Abteilung, um eventuelle Spätfolgen für das Manuskript wegen der Licht- und Wärmeeinwirkung auszuschließen, die technischen Parameter der infrage kommenden Scanner erbeten hatte und diese von den Herstellern der Geräte 2001 nicht in Erfahrung zu bringen waren.

Aus diesen Gründen entschieden sich die Beteiligten für die Hybridvariante, konkret für die Verfilmung des Manuskriptes in der hauseigenen Photoabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und die Digitalisierung der Ektachromes durch einen externen Dienstleister."

 

[Quelle: http://kant.bbaw.de/opus-postumum/digitalisierung]

Startdatum: 2002 Enddatum: 2004

Projektort: Berlin, Garmisch-Partenkirchen

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