Projektinformationen

Grenzerfahrungen eines deutschen Geographen in Chile. Formale und wissenschaftliche Erschließung des Nachlasses Hans Steffen (1865-1936)

http://digital.iai.spk-berlin.de/viewer/collections/nachlass-hans-steffen/

"Das Ibero-Amerikanische Institut ist im Besitz des Nachlasses des deutschen Geographen Hans Steffen (1865-1936). Steffen ist vor allem durch seine Forschungen zu Westpatagonien im südlichen Chile bekannt geworden. Als wissenschaftlicher Sachverständiger der chilenischen Grenzkommission trug er im Auftrag der chilenischen Regierung besonders mit seinen Forschungsreisen in die unerforschten Flussgebiete der westpatagonischen Kordillere (1893-1899) zur Klärung der strittigen Grenze zwischen Chile und Argentinien in dieser Zone bei.

Das Ziel des Projektes bestand darin, durch die wissenschaftliche und formale Erschließung des Nachlasses sowie durch die Digitalisierung der Bildbestände die einmaligen, zum Großteil unveröffentlichten Dokumente erstmalig der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Der gesamte Bestand wurde zu diesem Zweck auf Grundlage der Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) gesichtet, geordnet, katalogisiert und in eine konservatorisch optimale Aufbewahrung überführt. Die erfassten Daten und Digitalisate wurden im Projektverlauf online zur Verfügung gestellt. Die Informationen werden auch über die Portale Europeana und die Digitalen Sammlungen des IAI veröffentlicht.

Für die formale Erschließung des Nachlasses von Hans Steffen standen 12 Monate zur Verfügung. Die Erfassung erfolgte in thematischen Konvoluten. Manuskripte und Tagebücher wurden einzeln erfasst. Parallel dazu wurde das historische Schrift- und Bildmaterial digitalisiert."

 

[Quelle: http://www.iai.spk-berlin.de/no_cache/drittmittelprojekte/abgeschlossene-projekte.html?tx_wfdrittmittelprojekte_pi1%5BshowUid%5D=50]

: 15.01.2013 : 31.12.2013

: Berlin