Projektinformationen

Höfische Kulturräume in Mitteldeutschland. Kommunikation und Repräsentation in personalen Gelegenheitsschriften der Forschungsbibliothek Gotha - Teil 1

https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/fb/forschen/projekte/alte-drucke/gelegenheitsschrif...

"Gelegenheitsschriften zählen zu einer literarischen Gattung, die als eine der ergiebigsten personenkundlichen Quellen für die Frühe Neuzeit gilt. Diese Art Schriftentum ist durch einen alltagsgeschichtlichen, auf Städte und Regionen fokussierten Bezugsrahmen aus Adressaten, Komponisten, Autoren und weiteren beteiligten Personen geprägt.

Die FB Gotha bewahrt eine reichhaltige Sammlung an Gelegenheitsschriften (Erinnerungsschriften, Leichenpredigten), die ihren Anfang durch Integration aufgelöster älterer Bibliotheken des sächsisch-thüringischen Raums und der Bibliothek des Gothaer Gymnasium nahm. Diese mitunter illustre Sammlung wurde in der damaligen Hofbibliothek durch das Herzoghaus Sachsen-Gotha-Altenburg weitergeführt.
Ziel des Projektes ist es, einen Quellenfundus von 7.455 höfischen personalen Gelegenheitsschriften vom ersten Auftreten des Humanismus bis an das Ende des 18. Jahrhunderts zu erforschen. Hierzu werden die Quellen in einer Datenbank erschlossen, digitalisiert und online präsentiert.

In diesem Kontext wurden zunächst die Druckschriften des 16. und 17. Jahrhunderts bearbeitet. Dabei wurden rund 2.000 Titel aus dieser Zeit gescannt und in der »Digitalen Historischen Bibliothek Erfurt/Gotha veröffentlicht. Diese Digitalisate sind auch im »Online-Katalog nachgewiesen.

Dieses Projekt wird zusammen mit dem »Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der frühen Neuzeit (ikfn) an der Universität Osnabrück durchgeführt."

 

[Quelle: https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/fb/forschen/projekte/alte-drucke/#c58995 (abgerufen am 08.01.2018)]

Startdatum: 2010 Enddatum: 2013

Projektort: Erfurt/ Gotha, Osnabrück

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