Projektinformationen

Retrokonversion von Findmitteln der Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, Nürnberg und Würzburg

http://www.gda.bayern.de/service/findmitteldatenbank/

"Im Rahmen des Projekts wurden über 160.000 Verzeichnungseinheiten aus 59 Findmitteln zu zentralen, von der Forschung besonders nachgefragten Beständen der Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Nürnberg und Würzburg erfolgreich digitalisiert, für die Onlinerecherche aufbereitet und sowohl über den Internetauftritt der Staatlichen Archive Bayerns als auch über das Archivportal D für den schnellen, systematischen und ortsunabhängigen Recherchezugriff verfügbar gemacht. Die verfügbar gemachten Findmittel erstrecken sich über mehrere Quellen- und Forschungsschwerpunkte, Territorien auf dem Gebiet des heutigen Freistaats Bayern und historische Epochen: Sowohl die Grundsteuerkataster als auch die Briefprotokolle des Staatsarchivs Amberg dokumentieren den historischen Wandel von Grundbesitz und Bevölkerungsstruktur der Oberpfalz zwischen früher Neuzeit und 20. Jahrhundert auf so differenzierte und umfassende Weise, dass sie als Beständekomplexe auch über die regionale historische Forschung hinaus reichhaltiges Material bieten. Die neuere Geschichte Bayerisch-Schwabens im 19. und 20. Jahrhundert dokumentieren die Findmittel des Staatsarchivs Augsburg, mit Rückgratbeständen zur allgemeinen inneren Verwaltung (Bezirksämter) sowie mit besonderem Focus auf den Forschungsbereichen nationalsozialistische Gewaltherrschaft (NSDAP Gau Schwaben), Flucht und Vertreibung (Regierungsflüchtlingsamt Schwaben) sowie Rechtsgeschichte (Landgerichte). Parallel dazu stehen für Oberfranken mit Sparten der Regierung von Oberfranken sowie mit ausgewählten Gerichtsbehörden die im 19. Jahrhundert zunächst noch eng verwobenen Komplexe der allgemeinen inneren Verwaltung und der Justiz im Mittelpunkt. Mit mehreren zentralen Beständen zur Geschichte des Herzogtums Sachsen-Coburg über insgesamt 400 Jahre werden Forschungen zu diesem Territorium erheblich erleichtert. Die Findmittel des Staatsarchivs Nürnberg machen ältere Bestände zu zwei Territorien des Alten Reichs recherchierbar: Zur Reichsstadt Nürnberg und zur Herrschaft der Reichserbmarschalle von Pappenheim. Mit dem historisch gewachsenen Aktenbestand des ehemaligen Erzstifts Mainz (Mainzer Regierungsarchiv) verfügt schließlich das Staatsarchiv Würzburg über einen Bestand von weit überregionaler Bedeutung für die Zeit bis 1803, der als Projektergebnis nun ebenfalls online recherchierbar ist."

 

[Quelle: http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/163335712/ergebnisse (abgerufen am 13.06.2018)]

Startdatum: 2010 Enddatum: 30.09.2011

Projektort: München

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