Projektinformationen

Census - Antike Bau- und Bildwerke in der Renaissance - Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance, georeferenzierter Zugang per googlemap

http://www.census.de/

Antike Hinterlassenschaften hatten seit ihrer Entdeckung in Mittelalter und Renaissance ganz verschiedene Schicksale.

Auch der Zugang der Renaissance-Künstler war zunächst einmal alles andere als systematisch. Nachdem die Antiken als solche erkannt und damit einer vorbildhaften Kultur erfolgreich zugeordnet waren, begann in der Auseinandersetzung mit ihnen ein kreativer Prozeß, der mit dem Begriff der „Nachahmung“ allein nur unzureichend beschrieben ist. Der Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, dieses unerschöpfliche Material der Renaissance zu sammeln, zu sichten und für kunst- und kulturgeschichtliche Forschungen wissenschaftlich zu erschließen.

Im Projekt wurde für einen Teilbereich der Census-Daten eine neue Zugangsmöglichkeit gestaltet. Nahezu alle der ungefähr 1300 Ortseinträge der Datenbank, die aktuelle oder historische Aufenthalts- bzw. Aufbewahrungsorte antiker Monumente darstellen, wurden mit georeferenzierten Daten versehen und auf dem frei verfügbaren Kartenmaterial von google visualisiert. Die mit diesen Orten verlinkten Einträge antiker Monumente lassen sich per Mausklick in Bild und Text konsultieren; desgleichen die Einträge der sogenannten Renaissanceprovenienz, die Informationen über die wechselnden Aufenthaltsorte antiker Bildwerke beinhaltet. Die Renaissancedokumente, denen diese Informationen entnommen werden können, sind als Quelle genannt.

 

[Quelle: http://pom.bbaw.de/census/]

Startdatum: 2006 Enddatum: 2006

Projektort: Berlin

Institutionen

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