Projektinformationen

Porta Fontium

http://www.portafontium.eu/?language=de

Das Gebietsarchiv in Pilsen und die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns in München realisieren ein gemeinsames grenzüberschreitendes Projekt, um die in der Vergangenheit zerrissenen Archivbestände in einem virtuellen Ganzen wieder zusammenzufügen. Dies wird mithilfe einer umfassenden Digitalisierung und überhaupt der digitalen Medien geschehen (gemeinsame Webpräsenz und virtuelle Rekonstruktion im Internet).

Mit der Realisierung des Projekts „Bayerisch-tschechisches Netzwerk digitaler Geschichtsquellen“ werden 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs zusammengehörige Archivalien in ein virtuelles Ganzes zusammengeführt. Dabei werden digitale Reproduktionen entstehen, die dann mittels eines Webservers der breiten Öffentlichkeit sowie Wissenschaftlern und Heimatforschern präsentiert werden.
Durch die gemeinsame Mitarbeit der Archivare, Historiker und anderer Fachkräfte soll auch wesentlich intensiver als bisher an nicht veröffentlichten „unbekannten“ Archivalien, sog. Bohemika und Sudetika, in Archiven beider Seiten gearbeitet werden.
Die Realisierung dieses Projektes wird wesentlich zur Entwicklung der tschechisch-deutschen Beziehungen beitragen, bildet aber auch eine musterhafte Präzedenzplattform für die fachliche interarchivische Kommunikation und Kommunikation der historischen Arbeitsstellen, aber auch von weiteren fachlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

 

[Quelle: http://www.portafontium.eu/goals?language=de]

Laufzeit: laufend Startdatum: 2011

Projektort: Amberg, München, Eger, Pilsen

Institutionen

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